Realisierungswettbewerb Physikinstitut in Chemnitz -

für den eu weit geladenen Realisierungswettbewerb erhielten wir einen Ankauf.

Realisierungswettbewerb

Auslober:

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz

Es soll ein räumlich organisatorisches Konzept entwickelt werden, das einen funktionstüchtigen und wirtschaftlichen Hochschulorganismus ermöglicht und zugleich zum perspektivisch geplanten Technopark vermittelt. Der neue Gebäudekomplex hat sich städtebaulich angemessen an die umgebende Gebäudestruktur des Campus einzufügen.

Büros/Labore mit HNF: 4600 m²

sowie einen Reinraum mit HNF: 270 m²

Erläuterungsbericht

Städtebau

Das Gebäude als Stange fügt sich in das vorhandene Umfeld ein.

Die weit auskragenden Obergeschosse (Ostseite) markieren die Verbindungsachse zwischen dem Hörsaalgebäude am einen Ende des Universitätsgeländes und dem neuen Institut für Physik am anderen Ende.

Der Zugang vom Campus erfolgt über eine großzügige Treppenanlage, von Süden kommend (vom Hörsaal) über eine heranführende Rampe.

Auf dem masiven Sockel befindet sich die Vorzone (Treffen und Verweilen) zum Eingang, mit Blick auf das Campusgelände und dem gegenüberliegenden Techopark.

Im Gegensatz zum Institut, das sich städtebaulich einfügt, steht der Reinraum als Solitär im Grünzug.

Die Hülle - ein Faradayscher Käfig

Das Metallgewebe in Bronze umhüllt das Istitut und den Reinraum. Je nach Tageszeit und Lichteinfall verändert die Fassade ihr Erscheinungsbild.

Tag - Nacht

Tag/Nacht - Eindruck

Tag: Das Metallgewebe bekommt eine warme, goldene Farbe bei Sonnenschein, ansonsten reduziert es sich auf eine natürlich bronzene Farbe.

Nacht: Durch die Beleuchtung im Brüstungsbereich entsteht eine differenzierte Fassadenbänderung, Menschen sind als Silhouetten dahinter zu erkennen.